Zuchtziel DK-Möhlhorst

Zuchtziel DK-Möhlhorst

Mein Zuchtziel (züchten und nicht vermehren!)

Aus meinen „lebhaften“ Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Hunden im Anfang meiner Jagdzeit (u.a. Alpha die nervige) habe ich dann selbst die Zucht in die Hand genommen und mit meiner Hündin (Stamm-Mutter), Saxonia Costa, gezüchtet von Herrn Dr. Walter Große Hartlage –Zwinger Saxonia bzw. vom Niedersachsenhofe-, die Zucht so begonnen, dass jeweils nur im Wege des gehäuften Blutanschlusses gezüchtet wird, wobei ich größten Wert auf Wesensfestigkeit und Phänotyp –dkl.Auge, Braunschimmel, Dunkelbraunschimmel- gelegt habe. Die von mir beschriebene Wesensfestigkeit umfasst natürlich alle „vermenschlichte vorstellbare, undenkbare und unsinnige Attribute“, die sich die Führer und Züchter so ausdenken, wie Schärfe, Härte, Wasserfreudigkeit, unbedingte Wildfolge, Hasenspur, Schussfestigkeit, Mann-und Raubzeugschärfe  und andere nicht begründbare Eindruck erweckende Wortschöpfungen mehr. Dabei  sind doch nur ganz wenige Eigenschaften, die bei der Anpaarung der Elterntiere von größter Wichtigkeit sind. Dazu gehören in erster Linie die äußere Ruhe (sprich das Nervenkostüm oder anders ausgedrückt die Wesensfestigkeit, also hohe Reizschwelle) und die Nase.

Ich habe noch nie erlebt, dass ein so beschriebener Hund keine vernünftige Wasserarbeit ablegt, wenn er einmal begriffen hat, dass auch im Wasser überall Enten sein können. Das Wasser ist nicht das Problem. Hunde, die nicht ins Wasser gehen, haben entweder Verknüpfungsfehler (meistens) oder aber sie sind nervlich nicht stark genug. Die Nase und die Nervenstärke befähigen den Hund, gleich welchen Untergrund er hat, seine Arbeit fortzuführen.

 

 So habe ich mal vor 20 Jahren (siehe, Anlage; als ich noch den Elan hatte) einige Bemerkungen über die Hunde und deren Ahnentafeln gemacht, die für mich als Züchter dann wichtig geworden sind, wenn ich auch in der Lage war, die betreffenden Hunde selbst zu sehen. Alle sog. großartigen Vererber habe ich auf unzähligen Kleemann-Prüfungen und IKP´s gesehen. Entscheidend ist immer gewesen, dass ich den ruhigen wesensfesten, nervenstarken Hund persönlich beobachtet habe  und nicht die Prüfungslaufbahn und Ordensschnalle (da hat es manch Überraschungen gegeben; quiemelnde Kleemansieger am Wasser oder Kleemannsieger, die anlässlich einer Suche die Katze nicht abtun).

Allerdings kommt für das Züchten naturgemäß hinzu, dass ich die Eigenschaften, auf die ich Wert lege, auch gehäuft in der Ahnentafel verankert sehen will. Dies geht nur über eine starke Anlehnung in den Vorgenerationen.

Durch die verschiedenen Zwingernamen wird oftmals der  vorhandene Geno-und Phänotyp dem Betrachter nicht sofort evident. Daher ist unerlässlich, immer wieder die Hunde aus der Verwandschaft anzusehen und die Zuchtbücher zu studieren.

Um mit meinen auszugsweisen Zuchtpostulaten zu Ende zu kommen, wünsche ich nunmehr, dass jeder DK-Liebhaber zufrieden und glücklich wird mit seinem DK.

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